Fiadone (Käsekuchen aus Korsika)

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Auf einen Blick

Arbeitszeit
Nicht angegeben
Koch-/Backzeit
Nicht angegeben
Gesamtzeit
Nicht angegeben
Schwierigkeit
Nicht angegeben

Zutaten

  • PFEFFERMINZSAUCE
  • QUELLE Marmite, Heft 2, 1994 Erfasst von Rene Gagnaux 12.05.94

Zubereitung

(*) Brocciu: 'le roi des rois des fromages de la Corse', ein milder
Frischkäse aus Schafs- und manchmal Ziegenmilch, eine Art Quark, ähnlich dem
Ricotta, doch unverkennbar in seinem Geschmack. Seine Verwendung in der
korsischen Küche ist unbegrenzt: gesalzen (als Füllung von Crepes oder
Cannelloni), gezuckert für kleine Krapfen, oder eben für den Käsekuchen, den
fiadone.
Kuchen:
Den Brocciu mit einem Holzlöffel zerdrücken, den Zucker, geriebene
Zitronenschale, den Zitronensaft sowie den Grappa dazugeben und nacheinander
die Eier unterrühren.
Die Masse in eine mit Butter ausgestrichene und mit Mehl bestäubte
Kuchenform geben und im auf 180 oC vorgeheizten Ofen 35 Minuten backen.
Die Oberfläche vom Kuchen soll goldgelb-braeunlich (Zentrum) bis braun
(Rand) sein.
Sauce:
Die Milch aufkochen und - abseits vom Feuer - die Pfefferminze darin ziehen
lassen.
Das Eigelb und den Zucker mit dem Schneebesen zu einer weißlichen Creme
schlagen, die durch ein feines Sieb passierte Milch dazugeben und bei
kleiner Hitze solange rühren, bis die Creme leicht dicklich wird und den
Rücken des Holzlöffels fein überzieht.
Den Topf sofort vom Feuer nehmen und die Sauce erkalten lassen.
Der Fiadone schmeckt kalt serviert mit und ohne Pfefferminzsauce
ausgezeichnet.
Der Fiadone kann im Kühlschrank bis zu einer Woche aufbewahrt werden.