Viele Jahre lang waren besonders exotische Gerichte, sowie die ausländische Küche im Fokus vieler Hobby Köche und Hausfrauen. Doch immer mehr tendiert der Trend zu traditionellen Braten, die sehr schmackhaft sind und eine perfekte Alternative zu mediterranen oder anderen ausländischen Gerichten bilden.

So gelingt ein Braten nach Großmutters Rezept

Ob Rinder- oder Schweinebraten, Sauerbraten oder Bratengerichte aus den unterschiedlichen Regionen in Deutschland, gerade in der kalten Jahreszeit haben sie Hochkonjunktur und erfreuen gemeinsam mit Klößen und einem saftigen Rotkohl die Gemüter. Um einen Braten saftig und schmackhaft zuzubereiten, hatten schon die Großmütter kleine Tricks, die für saftiges Fleisch sorgten und so auf der festlichen Tafel echte Gaumenfreuden bescherten.

Schweinebraten

Schweinebraten mit dunkler Biersoße gehört zu den beliebtesten Braten in Deutschland. (Bild: Rainer Zenz/wikipedia unter CC BY-SA 3.0)

Mit den richtigen Gewürzen arbeiten

Gewürze sorgen nicht nur für den hervorragenden Geschmack, sondern können auch als Weichmacher für Fleisch eingesetzt werden. Hier hat sich vor allem Knoblauch bewährt, welcher in den vorbereiteten, mit einem Messer angesprochenen Braten gespickt wird. Bei Rind, Schwein oder Wild sorgt Knoblauch für besonders guten Geschmack und dafür, dass das Fleisch besonders zart und weich wird. Senf eignet sich ebenfalls als Zartmacher und verfälscht den Fleischgeschmack nicht, hält beim Anbraten den Saft im Braten, dass dieser sehr saftig und wohlschmeckend wird.

Einen Braten richtig zubereiten

Wichtig ist das scharfe Anbraten, bei dem das Fleisch noch nicht mit Salz gewürzt werden sollte. Salz entzieht nicht nur Geschmack, sondern führt auch zur Austrocknung. Dem Irrglauben, dass Fleisch bei längerer Kochzeit sehr zart wird, sollten Hobby Köche ad acta legen, da eine zu lange Garzeit zur Trockenheit und Faserung führt.