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Morbus Crohn

Beitragvon plankton » 03 Apr 2007 10:33

Sumpfhuhn hat geschrieben:Die Praxis beweist es


Deine?

Sumpfhuhn hat geschrieben:Jahrelange Fehlernährung und natürlich auch die Anlage dazu (jeder hat ja seine eigene "Schwachstelle") sind Auslöser dieser Krankheit.


Kann man das so wirklich stehen lassen? Ist doch ziemlich veralgemeinert, oder? Ich denke wohl eher kann vereinzelt der Auslöser sein würde doch besser passen.

Sumpfhuhn hat geschrieben:Viele Patienten sind nach Umstellung der Kost tatsächlich beschwerde- und medikamentenfrei.


Bei all Deinen aufgeführten Krankheiten?!?! Schön wärs!

Ich kann mit Deinen Aussagen wenig bis gar nichts anfangen und finde sie ehrlich gesagt in dieser Form auch fehl am Platz.

Sorry, meine Meinung ....
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Beitragvon Froe » 03 Apr 2007 10:39

Da kann ich mich der Meinung von Katrin und Evelyn nur anschließen! Ein wenig mehr Unterfütterung deiner Thesen erscheint mir schon angebracht...
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Beitragvon rupert69 » 03 Apr 2007 10:44

Ist okay, wenn das Deine Meinung ist. Andere sind vielleicht aber froh, wenn man ihnen einen Weg zeigen kann, wie sie ihrer Erkrankung und oft jahrelangen Leidensweg begegnen können.

Ich habe in der Tat viele Bekannte, die vorgenannte Erkrankungen "NUR" durch Umstellung ihrer Ernährung geheilt oder zumindest erträglich gemacht haben.
Jeder darf natürlich für sich entscheiden, ob er es zumindest eine zeitlang ausprobiert oder weiterhin jede Woche zum Doc rennt und sich mit Tabletten vollstopfen lässt.

Ob das in dieses Forum passt, mag auch jeder selbst entscheiden; immerhin war ja hier von einer Erkrankung die Rede und darauf habe ich mich bezogen.
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Beitragvon rupert69 » 03 Apr 2007 11:05

Froe hat geschrieben:Da kann ich mich der Meinung von Katrin und Evelyn nur anschließen! Ein wenig mehr Unterfütterung deiner Thesen erscheint mir schon angebracht...


Ja gern. Was genau möchtest Du wissen?
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Beitragvon Hillary » 03 Apr 2007 11:13

Nu haut doch nicht alle das kleine Sumpfhuhn !!!! :lol: :lol: :lol: :wink:

Erst mal HERZLICH WILLKOMMEN im Webkoch.

zum zweiten, gings ja hier wirklich um ein "Krankheitsthema".......gehört aber auch zur Gesunden Ernährung.

zum dritten - man ist was man isst. Wirklich und am eigenen Leib erfahren. Nach einer Ernährungsumstellung kann man oft viele Ziv.krankheitserscheinungen runterfahren. Man muss es halt wollen und sich auch gut informieren.
.....muss weiter machen :oops: :cry:
Tschüssie
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Beitragvon lobeuys » 03 Apr 2007 14:12

Hallo,

nun als MC Betroffener muss ich auch meinen Senf zugeben. Also der These, das Morbus Crohn ausschließlich ernährungsbedingt sei, kann ich mich so auch nicht anschliessen. Ich habe mich eigentlich immer mehr oder weniger gesund ernährt und trotzdem einen MC bekommen.
Andererseits, und deshalb hab ich ja den fred hier eröffnet, bin ich zu dem Ergebniss gelangt, dass bei mir persönlich die Einhaltung bestimmter Ernährungsgrundsätze eine Remission - =Ruhephase - durchaus verlängert.
Wenn man davon ausgeht, dass der Darm ein extrem wichtiges Organ unseres Immunsystems ist - er stellt eine Barriere zwischen vielen von aussen zugeführten Stoffen und unserem Körper da - kann man sich ausmalen, was er für eine Arbeit zu leisten hat und was es bedeutet, wenn er nicht mehr richtig funktioniert.
Meiner Meinung und Erfahrung nach, sollte man schon etwas darauf achten, was man in sich "hineinschüttet".
Wobei und das ist auch meine Erfahrung: erlaubt ist (fast) alles, es kommt auf die Menge an.
Abwechslung tut gut. Was ja auch ein Grund ist, warum ich beim WK bin :-)

lg lobeuys
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Siri-Senf zu MC & Co.

Beitragvon Siri » 03 Apr 2007 17:45

hi leidende, sichheilende & preventierende,

plankton hat geschrieben:
Sumpfhuhn hat geschrieben:Die Praxis beweist es
Deine?
meine teilweise auch! :wink:

Sumpfhuhn hat geschrieben:Jahrelange Fehlernährung ... sind Auslöser ...
wennste da schreiben tätest "... sind oft ein (ggf. sogar entscheidender) ...", wäre es nicht mehr so absolut - und ich würde dem voll zustimmen (was einige der aufgezählten krankheiten betrifft).

plankton hat geschrieben: ... "kann vereinzelt der Auslöser sein" würde doch besser passen.
vereinzelt?
das wäre wiederum zu schwach!!
vereinzelt kann so ziemlich alles auf dieser welt auslöser sein...

Sumpfhuhn hat geschrieben:Viele Patienten sind nach Umstellung der Kost tatsächlich beschwerde- und medikamentenfrei.
das kann auch ich nicht so stehen lassen:
- was heißt viele?
- um welchen zeitraum geht es?
- wie weit war die krankheit bereits fortgeschritten?
- welche medikamente?
- etc. pp. ...

meine thesen:
- durch ernährungsumstellung kann man bei vielen krankheiten besserung erreichen
- eine heilung hängt von sehr vielen weiteren faktoren ab
- ausschließlich medikamentöse behandlung ist idR. allerdings auch nicht zielführend
- es kommt IMMER auf den konkreten einzelfall an!!

plankton hat geschrieben:Bei all Deinen aufgeführten Krankheiten?!?!
ich schlage vor, hier in diesem diskussionsstrang bei MC zu bleiben!
sonst wat dat uferlos...


...
plankton hat geschrieben:Sorry, meine Meinung ...
DAFÜR kein sorry erforderlich!! :D
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Beitragvon lobeuys » 03 Apr 2007 21:05

Hallo,

meine thesen:
- durch ernährungsumstellung kann man bei vielen krankheiten besserung erreichen
- eine heilung hängt von sehr vielen weiteren faktoren ab
- ausschließlich medikamentöse behandlung ist idR. allerdings auch nicht zielführend
- es kommt IMMER auf den konkreten einzelfall an!!


Dem kann ich aus meiner Erfahrung voll zustimmen.

lg lobeuys
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Beitragvon Froe » 04 Apr 2007 09:07

Da verschwindet auch die steile Falte auf meiner Stirn :wink:
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Beitragvon plankton » 04 Apr 2007 11:39

meine auch ;-). Danke Siri, so kann man es auch für meine Erfahrungen stehen lassen 8) .
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Beitragvon ksputzb » 04 Apr 2007 11:45

So finde ich es auch in Ordnung. :nod:

Danke Siri!
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Beitragvon Siri » 04 Apr 2007 13:40

hi danksager,

nu übertreibt ma nich! :wink:

wäre zu schön, wenn man alles über' futtern regeln könnte...

ungeachtet dessen halte ich es aber für wichtig, sich gerade über dieses thema auszutauschen, da uns über die sog. öffentlichen medien als auch (leider!!!) über "fach"-publikationen und fachleute (wobei diese oft nur mittler der info sind und sich mit den inhalten und hindergründen nicht auseinandersetzen können und/oder wollen) viel mist vermittelt wird :evil: ...

neueste margarinemonopolindustrie-werbung hat geschrieben:7 von 10 erwachsenen haben einen erhöhten cholesterinspiegel ...
bruh-harr-harr!
wer's glaubt, ist selber schuld...
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Re: Morbus Crohn

Beitragvon steffig » 14 Mai 2017 21:01

ganz richtig, langfristige Ernährungsumstellung ist die Lösung! Ich habe das gemacht und ebenso Flohsamen zu mir genommen, über knapp 1 Jahr lang. Es ist weg!!!!! Ärzte waren ratlos, ein Medikament nach dem nächsten... Letztlich kann sich der Körper selbst generieren, man muss ihm mit guter Ernährung und wenig Nahrungsmittelgiften einfach die Möglichkeit geben, sich selbst zu heilen. Dass Flohsamen bei Morbus Chron helfen, kann man zB auch nachlesen, wirklich empfehlenswert!
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Re: Morbus Crohn

Beitragvon Behiliess » 01 Okt 2018 16:36

Medikamente sind hier nur Symptom-Behandlung...
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Re: Morbus Crohn

Beitragvon Schroedi » 07 Okt 2018 17:05

Eine Freundin von mir leidet auch darunter. Jahrelang wusste man nicht, woher ihre Darmbeschwerden kommen. Sie hatte auch -zig Magen-/Darm-Spiegelungen. Letztendlich wurde es durch eine Zungen-Daignostik festgestellt. Habe sowas zuvor noch nie gehört. Sie hat ganz dolle, tiefe Risse in der Zunge, die darauf schließen ließen. Habt ihr auch sowas?
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