Fuer die buddhistischen Vegetarier in China sind diese Kloesse Ersatz fuer Fleisch und daher unverzichtbarer Bestandteil ihrer vegetarischen Kueche. In China, Taiwan und Hongkong kann man sie bereits gekocht kaufen.
Das Mehl in eine Schuessel sieben, das Salz zugeben und nach und nach das Wasser. Zu einem Teig verarbeiten, der zwar fest, aber nicht zu hart sein soll.
Den Teig gruendlich durchkneten, bis er geschmeidig und elastisch ist. Falls man einen Mixer verwendet, das Knetwerk etwa 4-6 Minuten einschalten. Zugedeckt 1 Stunde stehenlassen.
Den Teig in einen Durchschlag geben und in das Spuelbecken mit geschlossenem Auslauf stellen.
Kaltes Wasser ueber den Teig laufen lassen und diesen dabei mit beiden Haenden kneten und pressen. So wird das Mehl buchstaeblich herausgewaschen, so dass nur das Gluten bzw. der Klebeanteil zurueckbleibt. Wenn das Wasser im Spuelbecken zu milchig geworden ist, muss es erneuert werden. Nach 10-12 Minuten ist es dann klarer, eher wolkig als truebe, und der Teig hat nun eine weiche, schwammige Struktur. Noch weitere 2 Minuten waschen und dann ausdruecken. Er ist nun fertig fuer die Herstellung der Kloesse.
Mit der Hand Kloesse formen und mit kleinem Zwischenraum auf eine Platte setzen.
Die Kloesse koennen gekocht oder fritiert werden.
Zum Kochen erhitzt man reichlich Wassser in einem grossen Topf, gibt die Kloesse, wenn noetig in zwei Raten, in das kochende Wasser und gart sie 4-5 Minuten. Wenn sie oben schwimmen sind sie fertig.
Zum Fritieren fuellt man die Wok zur Haelfte mit Oel und erhitzt auf 190 C. Jeweils 10 der Kloesse 2 Minuten fritieren, bis sie leicht braun sind. Sie sinken im heissen Oel zunaechst auf den Boden, kommen dann aber sprudelnd hoch. Mit Staebchen oder einer Siebkelle herausnehmen und auf Kuechenpapier abtropfen lassen.
Gekochte Kloesse halten 2 Tage im Kuehlschrank, fritierte 1 Woche. Sie lassen sich natuerlich auch einfrieren.
Abgetippt und gepostet von BOLLERIX@WILAM.north.de (K.-H. Boller), 03.03.94, Quelle nicht genannt, Original textlich etwas angepasst