Die fünf angesagtesten BurgerBurger haben sich mittlerweile auch hierzulande voll durchgesetzt und sind von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Auch die Restaurants haben auf diesen Trend reagiert und Burger in ihre Speisekarten aufgenommen. Besonders kreativ gehen viele dabei jedoch nicht vor und konzentrieren sich lieber auf Klassiker wie Hamburger oder Cheeseburger. Angesagt sind derzeit jedoch ganz andere Burger…

Ein Burger angerichtet auf einem Holzbrett mit Pommes Frites und einer Sauce
Quelle: Free-Photos / Pixabay.com

Burger sind von den Speiseplänen der Deutschen heutzutage nicht mehr wegzudenken.

Angesagter Burger #1: Rievkooche-Burger

Rievkooche hört sich gleich sehr exotisch an. Doch was hier so nach fernen Ländern klingt, ist nichts anderes als der internationale Begriff für den auch hierzulande sehr bekannten und beliebten Reibekuchen, der in diesem Fall einfach die Fleischeinlage ersetzt. 

Für die Zubereitung von Rievkooche für vier Burger werden etwa drei große Kartoffeln, eine Zwiebel sowie Salz, Muskat und Petersilie benötigt. Die Masse wird ordentlich vermischt und dann in vier gleich großen Teilen im heißen Öl in einer Pfanne gebraten. Wer es besonders knusprig mag, kann die Rievkooches vor dem Zusammenstellen der Burger noch einmal im heißen Fett frittieren. 

Besonders gut dazu passt vegane Kräutermayonnaise, die aus Sojamilch und Zitronensaft mit Senf, Schnittlauch, Petersilie und Kresse angerührt werden kann. Für die geschmackliche Abrundung sorgen Röstzwiebeln und ein Schuss Apfelmus sowie Salatblätter, geraspelte Karotten und ein bis zwei Scheiben Tomaten. 

Angesagter Burger #2: Big Kahuna Burger

Viele verstehen es bereits als Kochkunst, wenn sie einen McDonalds Gutschein in einen Burger verwandeln. Grundsätzlich ist das auch eine gute Idee, denn der Burger-Dino sorgt mit seinen regelmäßigen Gutschein-Aktionen dafür, dass sich unser Hunger einfach und preiswert stillen lässt. 

Den legendären Big Kahuna Burger aus dem Film Pulp Fiction sucht man dabei allerdings leider vergebens. Deshalb müssen wir in diesem Fall wohl selbst Hand anlegen. Für vier Stück dieser „Tasty Burger“ benötigen wir die folgenden Zutaten:

  • Etwa ein Kilogramm Rinderhack
  • 4 Scheiben Ananas (notfalls auch aus der Dose)
  • 4 Scheiben Gouda-Käse
  • 4 Scheiben Tomaten
  • 4 Buns
  • 4 Salatblätter
  • Teriyaki-Sauce
  • Ketchup
  • Senf
  • Zwiebel
  • Salz und Pfeffer

Mit der Teriyaki-Sauce werden die Burger beträufelt, bevor sie in der Pfanne gebraten werden. Die berühmte Spezialsauce wird mit Ketchup, Senf und etwas Zucker in einem Topf bei kleiner Flamme erhitzt, bis der Zucker geschmolzen ist. Ja, klar, gesund ist das nicht unbedingt, aber dafür haben wir schließlich die Salatblätter und die Tomaten.  

Angesagter Burger #3: Zwiebelrostbraten-Burger

Eines ist klar, deutscher als mit dem Zwiebelrostbraten-Burger wird es heute sicher nicht mehr. Doch wie schon Goethe sagte: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Der Zwiebelrostbraten-Burger hat jedenfalls das Zeug zum Export-Schlager und es wäre nicht weiter verwunderlich, wenn schon bald Millionen von US-Amerikanern in den Burger-Restaurants Schlange stehen würden, um einen zu ergattern. Mit der Aussprache würden sie allerdings wohl so ihre Probleme haben. 

Für die Zubereitung schneiden wir einfach Rindfleisch in kleine Streifen und marinieren es mit Sojasauce, Ketchup, Cayenne, Salz, Pfeffer und Knoblauch. Die Zwiebel braten wir mit etwas Öl und Butter in einer Pfanne an. Um dem ganzen einen feinen Schliff zu geben, rösten wir zusätzlich auch noch die Buns ein wenig an und streichen sie anschließend mit einer Creme Fraiche ein. Diese würzen wir jedoch vorher mit Salz und Pfeffer und geben für den letzten Schliff auch noch ein paar frische Kräuter nach Wahl (Schnittlauch und Petersilie als deutsche Klassiker) und etwas Zitronensaft hinzu. Obligatorisch sind selbstverständlich etwas Salat und Tomaten. Bei den Gurkenscheibchen scheiden sich die Geister. Manche lieben sie, andere hassen sie. Also am besten dem eigenen Geschmack vertrauen. 

Angesagter Burger #4: Pulled Teriyaki-Lachs-Burger

Wem der Zwiebelrostbraten-Burger doch ein wenig zu spießig und kleinbürgerlich war, der hat vielleicht mit dieser Burger-Variation seine Freude. Denn auch Fisch muss in einem Burger nicht zwangsläufig paniert sein, wie der Pulled Teriyaki-Lachs-Burger beweist. 

Für vier Burger werden in etwa 600 Gramm Lachsfilet benötigt. Dieses wird von der Haut und den Gräten befreit und mit Rapsöl in der Pfanne kurz scharf angebraten und daraufhin für etwa 20 Minuten bei 80 Grad Celsius im Ofen gegart. Für den Pulled-Effekt wird das Filet anschließend mit zwei Gabeln zerpflückt und dabei etwas Teriyaki-Sauce untergemengt. 

Dazu passt hervorragend eine Creme Fraiche, die mit Agavendicksaft und Limettensaft verrührt wird sowie Wakame und scharfer Wasabi-Käse. Bei Wakame handelt es sich um eine Braunalge, die es meistens schon fertig zubereitet in Asia-Shops zu kaufen gibt. Der Wasabi-Käse ist ein niederländischer Kuh-Käse, der mit der frischen Schärfe des japanischen Wasabi-Rettichs angereichert wurde. Zur Not kann aber auch handelsüblicher Gouda mit einer Wasabi-Paste bestrichen werden. 

Angesagter Burger #5: Azukibohnen Burger

Bis auf den Rievkooche-Burger fiel die Auswahl der Burger bisher sehr fleischlastig aus. Deshalb gibt es zum Abschluss auch noch einen zweiten angesagten Burger, der nicht nur ohne Fleisch auskommt, sondern ganz auf tierische Lebensmittel verzichtet und deshalb auch für Veganer geeignet ist. 

Die Azukibohnen sind in Japan eine Berühmtheit. In unseren Breitengraden sind sie hingegen eher unbekannt und wer nicht das Glück hat, eine Dose im Asia-Shop zu ergattern, kann deshalb stattdessen auch einfach Kidneybohnen für die Zubereitung verwenden. Für vier Bohnenlaibchen werden dabei die folgenden Zutaten benötigt:

  • 200 Gramm getrocknete oder 600 Gramm Bohnen aus der Dose
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Senf
  • Salz und Pfeffer
  • 100 Gramm Paniermehl
  • Unterschiedliche Gewürze (beispielsweise Oregano, Chilipulver oder Kräuter der Provence)

Falls es sich um getrocknete Bohnen handelt, müssen diese über Nacht in Wasser eingeweicht und am folgenden Tag für etwa 50 Minuten ohne Salz gargekocht werden. 

Zunächst werden die Bohnen gewürzt und die Zwiebel kurz angebraten. Im Anschluss daran werden alle Zutaten vermengt und vier Frikadellen geformt. Wichtig ist, dass die Bohnen dabei aufbrechen. Die Bohnenlaibchen werden daraufhin mit ein wenig Rapsöl in der Pfanne angebraten, bis sie schön kross sind. Das Burgerbun wird in der Zwischenzeit mit den üblichen Verdächtigen wie Salat, Tomate und Gurke versehen. Zur Verfeinerung eignen sich auch noch Paprika, Kresse sowie ein Schuss BBQ-Sauce und fertig ist der Azukibohnen Burger.

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