{"id":729,"date":"2013-05-23T16:03:23","date_gmt":"2013-05-23T14:03:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/?p=729"},"modified":"2013-05-30T11:23:30","modified_gmt":"2013-05-30T09:23:30","slug":"besonderes-im-herbst-maronen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/729\/besonderes-im-herbst-maronen","title":{"rendered":"Besonderes im Herbst &#8211; Maronen"},"content":{"rendered":"<p>Maronen geh\u00f6ren nicht wie von vielen angenommen zur Familie der Kastanien, sondern zu der der H\u00fclsen- bzw. Nussfr\u00fcchte. Sie gelten als besonders gesunde und vor allem fettarme Alternative zu anderen Nussarten und sind sehr vielseitig einsetzbar. Durch die vielen Spurenelemente und ges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren sind Maronen die optimale Beilage f\u00fcr Abnehmwillige. Die Edelkastanie, oder auch Esskastanie genannt, wird heute haupts\u00e4chlich in S\u00fcd- und Westeuropa angebaut und ist eine beliebte Delikatesse zum Herbstbeginn.<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"#Herkunft\">Die Herkunft der Marone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#Nahrungsmittel\">Maronen als Nahrungsmittel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#Inhaltsstoffe\">Inhaltsstoffe im Vergleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#Lagerung\">Kauf und Lagerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#zubereiten\">Maronen selbst zubereiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#Rezepte\">Maronen-Rezepte<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<h3 id=\"Herkunft\">Die Herkunft der Marone<\/h3>\n<p>Urspr\u00fcnglich stammt die Marone aus den Gebieten rund um das Schwarze Meer in Kleinasien. Nach Europa kam sie mit den Kelten und nicht wie oft angenommen, durch die R\u00f6mer. Heute werden die B\u00e4ume vorwiegend in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland gepflanzt. Die Esskastanie wird aufgrund ihrer \u00e4hnlichen Form oft mit der Rosskastanie verwechselt, ist aber nicht einmal ansatzweise mit ihr verwandt. Maronen z\u00e4hlen zu den N\u00fcssen und sind zwischen Ende September und Anfang Oktober vollreif.<\/p>\n<p><strong>Charakteristika:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>R\u00f6tlich braune Schale<\/li>\n<li>Ei- oder herzf\u00f6rmig<\/li>\n<li>Nussig-s\u00fc\u00dflicher bis mehliger Geschmack<\/li>\n<li>Viele Ballaststoffe und St\u00e4rke<\/li>\n<li>Sehr wenig Fett und Kalorien<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"Nahrungsmittel\">Maronen als Nahrungsmittel<\/h3>\n<p>Bis Ende des 19. Jahrhunderts galt die Marone in den Bergregionen Europas als Hauptnahrungsmittel der \u00e4rmeren Bev\u00f6lkerung. Heute wird sie vorwiegend in Frankreich und der Schweiz gegessen. Hier in Deutschland gilt die Marone eher als Delikatesse auf dem Weihnachtsmarkt oder zu herbstlichen Weinverkostungen.<\/p>\n<p>Der s\u00fc\u00df-nussige Geschmack passt sowohl zu herzhaften als auch zu s\u00fc\u00dfen Speisen, was die Frucht der Edelkastanie zu einem echten Allrounder macht. Die Marone wird vornehmlich selbst als Beilage zu Gerichten mit Huhn, Schwein, Gans, Hase, Wild oder Kohl serviert. In vielen F\u00e4llen auch als F\u00fcllung in ganzer oder p\u00fcrierter Form. Andere Produkte aus der Frucht sind unter anderem Bier und Lik\u00f6r, Suppen, Mehl f\u00fcr Gnocchi, Pasta und Brot sowie verschiedene Desserts, wie Eis, Mousse, Kuchen und Pudding.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Maronen.jpg\" rel=\"lightbox[729]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1178\" alt=\"Maronen\" src=\"http:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Maronen.jpg\" width=\"709\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Maronen.jpg 709w, https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Maronen-300x203.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sagt man, dass ger\u00f6stete Maronen h\u00f6chstens mit etwas Salz gew\u00fcrzt werden, da sonst der fein-s\u00fc\u00dfliche, nussige Geschmack verloren geht. Wenn sie als Beilage oder F\u00fcllung gegessen werden, richten sich die Gew\u00fcrze nach dem verwendeten Fleisch.<\/p>\n<h3 id=\"Inhaltsstoffe\">Inhaltsstoffe im Vergleich (alle Werte pro 100 Gramm):<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Maronen: 192 Kalorien, 2 Gramm Fett<\/strong><\/li>\n<li>Erdn\u00fcsse ger\u00f6stet und gesalzen: 585 kcal, 50 g Fett<\/li>\n<li>Haseln\u00fcsse: 644 kcal, 61,6 g Fett<\/li>\n<li>Macadamia-N\u00fcsse: 687 kcal, 73 g Fett<\/li>\n<li>S\u00fc\u00dfe Mandeln: 577 kcal, 54 g Fett<\/li>\n<li>Waln\u00fcsse: 662 kcal, 62,5 g Fett<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"Lagerung\">Kauf und Lagerung<\/h3>\n<p>Beim Kauf von frischen Maronen zur heimischen Zubereitung gibt es einige Punkte zu beachten. \u00c4u\u00dferlich sollten die Fr\u00fcchte absolut unversehrt sein und keine Wurml\u00f6cher oder Schimmelspuren aufweisen. Eine gl\u00e4nzende Schale wei\u00dft auf die Frische der Marone hin. Weiterhin spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle. Sind sie sehr leicht, scheinen sie vertrocknet zu sein oder gar keinen Kern zu enthalten. Ein einfacher Test f\u00fcr Zuhause ist, die Maronen in warmes Wasser zu legen und ihre Schwimmtauglichkeit zu testen. Gehen sie unter, k\u00f6nnen sie ohne Bedenken gegessen werden.<\/p>\n<p>Von einer Lagerung kann bei \u00fcblichen Maronen gar keine Rede sein, denn sie keimen sehr schnell und sollten nur nach Bedarf gekauft und zeitnah verzehrt werden. Eine Ausnahme bilden dabei die Dauermaronen, die an einem k\u00fchlen, trockenem Ort bis zu drei Monaten gelagert werden k\u00f6nnen. Aber Achtung: Der K\u00fchlschrank eignet sich nicht als Aufbewahrungsort, der Keller bietet sich dabei am ehesten an.<\/p>\n<h3 id=\"zubereiten\">Maronen selbst zubereiten<\/h3>\n<ol>\n<li>Faule oder besch\u00e4digte Maronen aussortieren.<\/li>\n<li>Kleine Spitzen mit einer Schere abschneiden.<\/li>\n<li>Maronen an der Spitze kreuzweise einschneiden.<\/li>\n<li>Etwa 20 Minuten im Ofen bei ca. 200 Grad r\u00f6sten.<\/li>\n<li>Schale abziehen und noch warm genie\u00dfen.<\/li>\n<\/ol>\n<h3 id=\"Rezepte\">Maronen-Rezepte<\/h3>\n<p>Durch ihre Vollreife Anfang Oktober gelten Maronen als besondere Herbstspezialit\u00e4t. Ihre vielseitige Verwendbarkeit, sei es als nahrhafte Beilage oder gesunde Nascherei, wird nicht nur in Deutschland gesch\u00e4tzt. Als Alternative zu Kartoffeln oder Kl\u00f6\u00dfen werden Maronen h\u00e4ufig zu Gefl\u00fcgel- und Wildfleischspeisen gereicht. Ob f\u00fcr Vegetarier als herzhafte Abwechslung oder als kalorienarme Leckerei f\u00fcr Abnehmwillige &#8211; Maronen sind (und bleiben) ein Geschmackserlebnis, das niemand missen sollte.<\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"Gebratene Pute mit Maronen und Rosenkohl\" href=\"http:\/\/www.webkoch.de\/rezept\/gebratene-pute-mit-maronen-und-rosenkohl-51819\">Gebratene Pute mit Maronen und Rosenkohl<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Rehragout mit Maronen und Pfifferlingen\" href=\"http:\/\/www.webkoch.de\/rezept\/rehragout-mit-maronen-und-pfifferlingen-51111\">Rehragout mit Maronen und Pfifferlingen<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Gr\u00fcnkohlauflauf mit Maronen\" href=\"http:\/\/www.webkoch.de\/rezept\/gruumlnkohlauflauf-mit-maronen-15984\">Gr\u00fcnkohlauflauf mit Maronen <\/a><\/li>\n<li><a title=\"Maronen-Nougat-T\u00f6rtchen\" href=\"http:\/\/www.webkoch.de\/rezept\/maronen-nougat-toumlrtchen-26617\">Maronen-Nougat-T\u00f6rtchen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ernte des Herbstes kann mit Maronen perfekt genutzt werden. Die schmackhaften und gesunden Esskastanien sind vielseitig einsetzbar und \u00fcberzeugen durch ihren feinen Geschmack.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":1177,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42,39],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/729"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=729"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/729\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1597,"href":"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/729\/revisions\/1597"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1177"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=729"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=729"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}