{"id":2423,"date":"2019-11-30T16:46:08","date_gmt":"2019-11-30T15:46:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/?p=2423"},"modified":"2019-11-30T16:46:08","modified_gmt":"2019-11-30T15:46:08","slug":"die-besten-tipps-fuer-den-weihnachtsbraten-knusperente-und-saftige-gans-ganz-einfach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.webkoch.de\/ratgeber\/2423\/die-besten-tipps-fuer-den-weihnachtsbraten-knusperente-und-saftige-gans-ganz-einfach","title":{"rendered":"Die besten Tipps f\u00fcr den Weihnachtsbraten: Knusperente und saftige Gans ganz einfach!"},"content":{"rendered":"<p>Am Heiligen Abend gab es fr\u00fcher traditionell W\u00fcrstchen und Kartoffelsalat in Deutschland. Hintergrund ist, dass die Hausfrau dann bereits einen Tag vorher in der K\u00fcche stehen konnte, um alles vorzubereiten \u2013 selbst gemachter Kartoffelsalat schmeckt meistens auch erst nach dem Durchziehen am n\u00e4chsten Tag so richtig lecker. Da sich viele junge Familien aber wenig aus den alten Traditionen machen und lieber alles fertig kaufen, gibt es am Heiligabend gerne auch einmal die Knusperente aus der Tiefk\u00fchlung des Supermarkts mit Rotkohl aus dem Glas und fertigem Kn\u00f6delteig aus der Packung. Ein derartiges Weihnachtsessen dauert in etwa ebenso lange, wie einen guten Kartoffelsalat selbst zu machen, vielleicht etwas weniger Zeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer jedoch ganz gro\u00df die Familie \u00fcber die Weihnachtsfeiertage zu G\u00e4nsebraten oder Entenbrust einl\u00e4dt, muss sich nat\u00fcrlich mehr M\u00fche geben und ein richtiges Festtagsessen zubereiten. Dabei gibt es allerlei T\u00fccken, denn fettige Entenhaut wird von alleine nur sehr schwer knusprig, G\u00e4nsebraten wird gerne einmal zu trocken. Dasselbe gilt f\u00fcr Kaninchenbraten, doch auch hier gibt es einen tollen Tipp \u2013 ebenso wie zu Lamm, welches bei m\u00f6glichst geringer Temperatur \u00fcber vier bis sechs Stunden gegart werden kann, damit das Fleisch nicht austrocknet und sch\u00f6n saftig bleibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>So gelingt der G\u00e4nsebraten: Als Beilage passt Wei\u00dfwein bestens!<\/strong><\/p>\n<p>Damit eine gro\u00dfe Gans gegen Ende der Bratzeit nicht austrocknet, sollte sie zun\u00e4chst f\u00fcr bis zu zwei Stunden im geschlossenen Br\u00e4ter gegart werden. Die genaue Backzeit richtet sich dabei nach dem Gewicht der Gans. Ist das Fleisch nicht ganz durchgegart, wird es z\u00e4h und l\u00e4sst sich nur schwer bei\u00dfen. Grunds\u00e4tzlich sollte pro Kilogramm Gewicht eine Garzeit von etwa einer Stunde eingeplant werden, im Umluft-Ofen br\u00e4t Gefl\u00fcgel bei 140 Grad, bei Ober- und Unterhitze d\u00fcrfen es ruhig 20 Grad mehr sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ente knusprig braten: Eine Wissenschaft f\u00fcr sich!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst vorab: Ohne Tricks wird die Ente nicht knusprig! Anders als beim Huhn oder der Gans reicht es nicht, die Ente zum Ende der Backzeit noch einmal kurz auf dem Rost im Ofen zu garen, auch ein Angrillen sorgt nicht daf\u00fcr, dass die Entenhaut knusprig wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Trick 1: Rotwein oder Orangensaft f\u00fcr eine knusprige Entenhaut<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es kann in eine Spritze mit spitzer Kan\u00fcle etwas Rotwein, oder auch Orangensaft, aufgezogen werden, welcher an mehreren Stellen unter die Entenhaut injiziert wird. Auf diese Weise wird das Fett beim Braten angel\u00f6st und kann durch die Einstichl\u00f6cher in der Haut ablaufen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Trick 2: Die Entenhaut einschneiden oder Einstechen<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei dieser Methode wird in die fette Haut der Ente mit einem scharfen Messer eingeritzt, oder mehrfach mit einer Gefl\u00fcgelgabel zerstochen. Nach dem Ende der Backzeit kann es jedoch sein, dass diese Manipulationen an der Entenhaut deutlich sichtbar sind \u2013 und das Auge isst ja bekanntlich mit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Trick 3: Die Haut der Ente vollst\u00e4ndig abziehen und separat Garen<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Methode ist zwar optisch am wenigsten ansprechend, produziert jedoch geschmacklich die besten Ergebnisse. Damit die Ente ohne Haut nicht austrocknet, da jetzt die sch\u00fctzende Fettschicht fehlt, kann sie \u2013 wie auch ein Kaninchen \u2013 mit Senf bestrichen werden. Dies verleiht dem Fleisch sp\u00e4ter einen etwas kr\u00e4ftigeren Eigengeschmack und sch\u00fctzt vor einem Austrocknen des Fleisches.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Entenhaut wird dann am St\u00fcck oder portioniert in der Pfanne von beiden Seiten knusprig gebraten und darf nach Herzenslust gew\u00fcrzt werden. Das Fett nicht wegschmei\u00dfen, sondern am n\u00e4chsten Morgen zum Weihnachtsfr\u00fchst\u00fcck die \u00fcbrig gebliebenen und in Scheiben geschnittenen Kn\u00f6del darin braten!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Festtagsbraten f\u00fcr die ganz Kleinen: Bitte fein p\u00fcrieren!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Rotkohl kann beim Baby zu Bauchschmerzen und Bl\u00e4hungen f\u00fchren. Daher sollte f\u00fcr den weihnachtlichen Babybrei eine besonders kleine Menge Rotkohl in die Sch\u00fcssel gegeben werden, nur f\u00fcr den Geschmack. Bratenso\u00dfe, Kn\u00f6del und vor allem das leckere Fleisch vom Weihnachtsbraten werden klein geschnitten und zu einer kindgerechten Portion vermengt. Anschlie\u00dfend wird alles <a href=\"https:\/\/kuechenkopf.de\/testberichte\/stabmixer-test\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gut p\u00fcriert<\/a>, je nach Alter des Babys d\u00fcrfen auch kleine St\u00fcckchen im Brei enthalten sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer sich an einem anderen Tag das Kochen f\u00fcr\u2019s Baby sparen m\u00f6chte, p\u00fcriert eine mindestens doppelt so gro\u00dfe Portion Babybrei und friert den Rest in einem Gefrierbeutel ein. Im Babybrei aus dem Gl\u00e4schen ist immer auch Fett in der richtigen Menge enthalten! G\u00f6nnen Sie Ihrem Baby zu Weihnachten den leckeren Geschmack und heben Sie abschlie\u00dfend wenige Tropfen Enten- oder G\u00e4nsefett nach dem P\u00fcrieren im Babybrei unter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Heiligen Abend gab es fr\u00fcher traditionell W\u00fcrstchen und Kartoffelsalat in Deutschland. Hintergrund ist, dass die Hausfrau dann bereits einen Tag vorher in der K\u00fcche stehen konnte, um alles vorzubereiten \u2013 selbst gemachter Kartoffelsalat schmeckt meistens auch erst nach dem Durchziehen am n\u00e4chsten Tag so richtig lecker. 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