St. Johannisbeerensaft
Zutaten
| Johannisbeeren | ||
| 250 | g | Zucker FÜR |
| 500 | ml | Saft |
| Flaschen | ||
QUELLE Oberrheinisches Kochbuch a.d. Jahre 1811 | ||
ERFASST VON Renate Schnapka am 29.07.97 | ||
Zubereitung
Dieses Rezept stammt aus einem sehr alten Kochbuch, in dem teilweise sehr alte Gewichte erwaehnt werden. Sollte jemand diese Rezepte nachkochen wollen, kann ich ihm nur ungefaehre Hilfen anbieten. Aus einer frueher geposteten Info konnte ich entnehmen, dass 1 MASS = 1,07-1,2l; 1 LOT = ca. 15-17g; 1 SCHOPPEN = vermutlich 1/2l (bei Wein 0,21) enthalten. Ganz allgemein meine ich bei der Mehrzahl der Rezepte festgestellt zu haben, dass es auf ein wenig mehr oder weniger meist nicht ankommt.
Um wenigtens einen Teil der "Originalitaet" der Rezepte zu erhalten, behalte ich die Schreibweise des Textes bei. (R. Schnapka)
Man zupft die Beeren ab, zerdrueckt sie mit den Haenden, oder stellt sie in einem sauberen irdenen Topf auf heisse Asche, bis der Saft ganz daraus gezogen ist, giesst ihn dann durch ein Haarsieb, und laesst den Saft ueber Nacht stehen. Den andern Tag schuettet man das Helle davon ab, nimmt zu einem Pfund Saft ein halbes Pfund Zucker, thut den Saft mit dem Zucker uebers Feuer, schaeumt es saube ab, und laesst es eine gute Viertelstunde kochen. Alsdann wird der Saft, wenn er kalt ist, in kleine Bouteillen (Flaschen) gefuellt.
Man muss bey allen Saeften und Syrupen sich in Acht nehmen, dass man sie erst 14 Tage nachher bouschirt (schliesst?).
| Portionen: | |
|---|---|
| Autor, Eingegeben oder Gepostet: | Daniel |
| Statistik: | 1 * gemerkt |
| Kategorien: | Aufbau Einmachen Johannisbeeren Obst |