Rinderbraten auf Wildbretart



Zutaten

1.50kgSchmorfleisch
2Zwiebeln in Scheiben geschnitten

MARINADE

½Karotte
½Petersilienwurzel
½mtl.Sellerie alle feingeschnitten
1Lorbeerblatt
10Körnern Pfeffer
10Körner Piment
1Msp.Getrockneter Thymian
10Getrocknete Wacholderbeeren leicht zerdrückt
1.50Zitrone; Saft
4ELWasser
250mlRotwein

ZUM BRATEN

Speck; zum Spicken
½TLPaprika
60gSchmalz
200mlDicker Sahne
1TLWeizenmehl
Salz
Zitronensaft

QUELLE Maria Lemnis,Henryk Vitry Altpolnische Küche und polnische Tischsitten Interpress Warszawa 1979, ISBN 83-223-1817-0 erfasst von Rene Gagnaux

Sollten Sie eine Einheit nicht kennen, so finden Sie hier eine Übersicht der Maßeinheiten.

Zubereitung

Wildbret ist heute schon selten und wird gewiss immer seltener und auch teurer. Es gibt jedoch, und zwar schon recht lange, ein Mittel, nicht vom Wild stammendem Fleisch ein Aroma zu geben, das dem Wildfleisch taeuschend aehnlich ist. Erreicht wird das durch eine entsprechende Zusammenstellung von Marinaden und Gewuerzen, unter denen getrocknete Wacholderbeeren eine Hauptrolle spielen.

Nachstehend ein Rezept mit dem so geschaetzten Geschmack und Aroma von Wildbret: Rinderbraten auf Wildbretart.

Sowohl heiss als auch kalt ganz ausgezeichnet! Zum Aufschnitt koennen Tatarensauce oder Ketchup gereicht werden.

Schmorfleisch mit in Scheiben geschnittenen Zwiebeln belegen. Die Bestandteile der Marinade kurz aufkochen und kochendheiss ueber das Fleisch giessen. Zwei Tage spaeter (das Fleisch muss an einem kuehlen Ort marinieren und von Zeit zu Zeit gewendet werden, damit es gleichmaessig muerbe wird) aus der Fluessigkeit nehmen und (eine Stunde vor der Zubereitung) mit Salz einreiben, mit Speck spicken und leicht mit Paprika bestaeuben. Dann in einen Schmortopf mit stark erhitztem Schmalz legen. Ist es auf allen Seiten angebraten, die Gewuerze und das Gemuese aus der Marinade dazugeben, den Schmortopf zudecken, in die Backroehre schieben und den Braten ab und an abwechselnd mit einem Loeffel Wasser und einem Loeffel Marinade uebergiessen und spaeter mit dem Bratensaft beschoepfen.

Den schon weichen Braten mit dicker Sahne uebergiessen, die mit Weizenmehl gut verruehrt wurde. Die Sauce soll nur einmal kurz aufkochen und dann auf kleiner Flamme 2 bis 3 Minuten lang leise vor sich hinkochen.

Den Braten in nicht zu duenne Scheiben schneiden (ist er als kalter Aufschnitt gedacht, allerdings in sehr duenne!), und mit der durch das Sieb gestrichenen Sauce uebergiessen, die sorgsam abgeschmeckt werden muss (mit Salz, Zucker und etwas Zitronensaft).

Als Gemuese wird das uebliche Roteruebengemuese, diesmal jedoch ohne Sahne, gereicht. Soll der Braten kalt serviert werden, kommt zur Sauce keine Sahne dazu.

Aehnlich wird Kalbsbraten zubereitet, es wird jedoch anstatt Schmalz Butter zum Braten verwendet, das Fleisch mit Speck umwickelt oder gespickt, und der Marinade wird kein Wein zugesetzt.

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Portionen:
 
Autor, Eingegeben oder Gepostet:Bollerix
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Kategorien:Fleischgericht
Rind
Polen


 27.01.2010 keine Angabewerner_
 

Schmorzeit fehlt!!!!

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