Pilzsuppe mit Basilikum und Krabben (*)
Zutaten
| 150 | g | Austernpilze |
|---|---|---|
| 150 | g | Champignons |
| 2 | Weiße Basilikumzweige, die Hälfte mehr; (*) | |
| 1 | Zitronengrasstengel; (*) | |
| 3 | Knoblauchzehen | |
| 1 | kl. | Zwiebel |
| 5 | Rote Chilischoten | |
| 2 | Scheibe | Galgant, evtl. die Hälfte mehr; (*) |
| 1 | l | Gemüse- oder Hühnerbrühe |
| 200 | g | Krabben |
| 2 | EL | Fischsauce, evtl. die Hälfte mehr; (*) |
QUELLE Nitaya's Thai Küche Wilhelm Heyne Verlag ISBN 3-453-09099-3 Erfasst: Viviane Kronshage | ||
Zubereitung
(*) Gaeng Ned Ruam
Die Austernpilze und Chamgignons putzen und in kleine Stuecke schneiden. Die Basilikumzweige waschen, trockentupfen und die Blaetter mit den Fingern grob zerkleinern. Zitronengras waschen, Knoblauch und Zwiebel schaelen. Chilischoten waschen, die Stielansaetze entfernen. Galgant putzen. Zitronengras, Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Galgant fein hacken. Bruehe zum Kochen bringen. Das Feingehackte dazugeben und 2 bis 3 Minuten in der Bruehe ziehen lassen. Krabben und Pilze dazugeben und etwa 5 Minuten kochen lassen. Mit Fischsauce und Basilikum abschmecken.
(*) Basilikum: In der thailaendischen Kueche finden drei verschiedene Sorten Verwendung:
BAI HOROPA wird auch 'suesses Basilikum' genannt und duftet leicht nach Anis. Es kann durch europaeisches Basilikum ersetzt werden, das allerdings nicht so intensiv im Aroma ist.
BAI MANGLAK hat leicht behaarte Blaetter und ist auch unter der Bezeichnung 'weisses Basilikum' bekannt. Es eignet sich gut fuer Currys und Suppen.
BAI KAPRAU ist das schaerfste und wuerzigste unter den drei Sorten. Man erkennt es an den roetlich-violetten, kraeftigen Stengeln. Huehnerfleisch- Gerichten verleiht es eine besondere Note.
Alle drei Basilikumvarianten sind in gut sortierten Asdienlaeden frisch zu bekommen. man kann sich dort auch die Samen kaufen und das Basilikum selber ziehen.
(*) Zitronengras: Es stammt urspruenglich aus Kambodscha. Die schilfaehnliche Pflanze hat ein angenehmes zitroniges Aroma. In der Kueche sollte man nur den unteren hellen Teil des Grases verwenden. Wird entweder in feine Streifen geschnitten oder gehackt und mitgegart, oder im Moerser leicht zerstossen und in grobe Streifen geschnitten. In diesem Fall vor dem Servieren entfernen. Zitronengras wird frisch oder getrocknet angeboten.
(*) Galgantwurzel: Sie ist eine Verwandte des Ingwers und wird auch Laoswurzel genannt. Die frischen Triebe haben rosa Spitzen und eine durchscheinende Haut. Galgant hat einen kraeftigen, markanten Geschmack und ist in der Thai-Kueche nicht wegzudenken. Frischen Galgant vor der Zubereitung waschen und putzen. Nur schaelen, wenn die Wurzel nicht mehr ganz so frisch ist.Galgantwurzel ist auch getrocknet und in pulverisierter Form im Handel erhaeltlich.
(*) Fischsauce: Eine Mischung aus fermentierten Anchovis, Wasser und Salz. Diese Sauce ist ein Universalgenie in der Thai-Kueche. Kaum ein Gericht ohne Nam Pla. Der gewoehnungsbeduerftige Geruch verliert sich beim Kochen. Die Fischsauce ersetzt in der thailaendischen Kueche weitgehend das Salz.