Malz-Kwas (Solodowyj kwas)
Zutaten
| 250 | g | Weizenmalz |
|---|---|---|
| 250 | g | Gerstenmalz |
| 250 | g | Weizenmehl |
| 250 | g | Buchweizenmehl |
| ;Kochendes Wasser | ||
| 1.50 | EL | Trockenhefe |
QUELLE Irina Carl, Russisch kochen, Edition dia 1993 ISBN 3 86034 112 X Erfasst von Rene Gagnaux | ||
Zubereitung
Am populaersten war "Kwas", in Dutzenden von Varianten bekannt seit 1056. Die Zubereitung von Kwas ist langwierig und aufwendig. Zunaechst wird eine Maische aus Wasser, Mehl und Malz angesetzt, die dann fermentiert wird. Spaeter verduennt man sie und reichert sie mit Hefe, Zucker und diversen natuerlichen Geschmacksstoffen an. Kwas wird ungekocht und stets kalt getrunken. Die unterschiedlichsten Geschmacksnoten verleihen ihm Saefte von Fruechten (Aepfel, Birnen) und Beeren sowie manche Gewuerze wie Anis und Kraeuter, beispielsweise Minze.
"Kwas" wird heute hauptsaechlich industriell hergestellt und oft im Sommer auf der Strasse vom Fass gezapft. Im Handel findet man verpacktes Kwas-Konzentrat, das nur mit Wasser verduennt zu werden braucht. Nach etwas vereinfachtem Rezept kann man Kwas auch zu Hause herstellen.
Beachten: einige Tage vorher beginnen.
Das Malz mit dem Mehl vermengen und mit kochendem Wasser uebergiessen, bis ein dicker Brei entsteht. Fuenf Stunden zum Maelzen zur Seite stellen.
Kochendes Wasser zugiessen, bis das Cetraenk so fluessig wie Bier wird und vom Loeffel abtropft. Kaltstellen.
Die Hefe in ein wenig von der Fluessigkeit anruehren, ausserdem 3 Essloeffel (bezogen auf Zubereitung fuer 4 Flaschen) von dem entstandenen Bodensatz beifuegen. Zu dem Mehlwasser geben. Wenn alles abgekuehlt ist, in einen anderen Behaelter, beispielsweise ein Fass, fuellen und ein bis zwei Tage gaeren lassen.
In Sektflaschen abfuellen, fest verschliessen und einige Tage kuehlstellen, beispielsweise im Keller.