Innerschweizer Birnenkrapfen
Zutaten
| 1 | kg | Kuchenteig |
|---|---|---|
| 500 | g | Gedoertte Birnen |
| 500 | g | Gedörrte Äpfel |
| 100 | g | Gedörrte Kastanien |
| 1 | Tasse | Sultaninen |
| 1 | Tasse | Walnusskerne |
| 1 | TL | Zimt |
| 1 | Schuß | Anis |
| 1 | Schuß | Koriander |
| 100 | ml | Kirschwasser |
| 2 | EL | Zucker |
| Fett; zum Backen | ||
QUELLE Nach: Fritz J. Oberli Das Kochbuch aus der Innerschweiz, 1978 ISBN 3-88117-064-2 Erfasst von Rene Gagnaux | ||
Zubereitung
Fuer Krapfen gibt es sehr zahlreiche Varianten: das vorliegende Rezept stammt aus Sachseln im Kanton Oberwald, dem Wallfahrtsort zum Heiligen Niklaus von Flueeh.
Ueber Nacht weicht man die gedoerrte Birnen, die getrockneten sauren Apfelschnitze und die gedoerrten, geschaelten Kastanien in Wasser ein, kocht sie nachher in wenig Wasser weich und drueckt die Mischung durch ein Sieb, nachdem man die Fruechte gruendlich zerstossen hat. Nun mischt man darunter die eingeweichten Sultaninen, die feingehackte Walnusskerne und die Gewuerze, sowie Kirschwasser und Zucker. Alles wird gut durcheinandergeknetet.
Inzwischen hat man einen zarten Kuchenteig ausgerollt, etwa bleistiftdick, daraus einen Rechteck geformt und halbiert. Die Fuellung wird auf die eine Teighaelfte gestrichen. Die andere Haelfte wird darueber gelegt, und dieser Kuchen wird in handliche Rechtecke zerschnitten. Diese Krapfen werden mindestens eine Viertelstunde kuehl gestellt, damit sie spaeter nicht aufspringen.
Inzwischen bereitet man soviel fast rauchheisses Oel (es kann auch Butter sein) vor, damit man die Krapfen schwimmend goldgelb backen kann.