Info + Zubereitung Stielmus
Zutaten
| Stielmus | ||
| Rübstiel | ||
QUELLE nach: Altwestfälische Feinschmecker-Rezepte erfasst am 02.06.1996 Astrid Bendig | ||
Zubereitung
Stielmus (siehe Speiserüben) auch Rübstiel genannt, gibt es nur in Westfalen und im Rheinland. Dort ist das Stengelgemüse mit dem feinen, säuerlichen Geschmack sehr beliebt. Verwendet werden nur die jungen zarten Blattstiele und Blätter der weißen Rübenart.
Speiserüben: (Syn.: Weiße Rüben, Herbstrüben, Mairüben) "Brassica campestris var. rapa Hartm.", rasch wachsendes Wurzelgemüse; bekannteste ortengruppe: Teltower Rübchen. Unbedeutender Anbau, meist als Vor- und Nachfrucht.
Die Rübenblätter werden von den Stielen gestreift und in Bündeln zusammengefaßt, dann gut gewaschen und gründlich abgetropft.
Die Blätter werden ganz fein geschnitten und in Salzwasser blanchiert. In einer Kasserolle wird etwas Butter zerlassen, darin wird eine feingehackte Zwiebel glasig angebraten und dann mit etwas heißer Fleischbrühe abgelöscht. Nun kommen die blanchierten Rübstielblätter hinein. Sie werden mit Salz und weißem Pfeffer abgeschmeckt, dann schnell und kurz bei geschlossenem Deckel gedämpft, bis sie weich sind. Zum Schluß bindet man sie mit einer Mehlschwitze oder mit etwas Speisestärke.
Den Westfalen schmeckt das Stielmus am besten, wenn es mit Kartoffelbrei gebunden wird.
| Portionen: | |
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| Autor, Eingegeben oder Gepostet: | Lothar |
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| Kategorien: | Aufbau Information Rübe |