Husten-Bonbons
Zutaten
| 500 | g | Zucker |
|---|---|---|
| ½ | Tasse | ;Wasser |
| 1 | mtl. | Zwiebel; gerieben |
QUELLE KOCH-LEXIKON Südost Kurier gesammelt v. Wanda Schnapka erfasst: v. Renate Schnapka am 02.01.97 | ||
Zubereitung
Den Zucker laesst man mit dem Wasser so lange kochen, bis die Masse honiggelb ist, sie darf dabei nicht zu dunkel werden, sonst wirdder Zucker bitter. Nun schuettet man eine schon vorher geriebene, mittelgrosse Zwiebel hinein und verkocht sie gut in der Zuckerloesung. Die Zwiebel darf nicht grob geheckt, sondern muss fein gerieben sein! Der Zwiebelgeschmack vergeht nahezu ganz. Man giesst die Masse dann auf ein oelbestrichenes Blech, drueckt, waehrend sie noch heiss ist, mit einem Messerruecken kleine Karos ein und laesst sie erstarren. Man kann nun die Bonbons leicht auseinanderbrechen. Sie halten sich, in einer Blechdose luftdicht aufbewahrt, lange frisch und wirken schleimloesend.
Anmerkung von Renate Schnapka: Ich habe gestern diese Husten-Bonbons ausprobiert und mir fiel folgendes auf. Ich verwendete "Koelner Feinster Zucker". Zunaechst ging auch alles nach Vorschrift. Der Zucker wurde duenn und "sirupig", allerdings nicht goldgelb. Ich kochte also weiter. Relativ ploetzlich schien aber nun das Wasser verdampft zu sein, jedenfalls wurde der Zucker auf einmal wieder ganz kruemelig und liess sich kaum vom Rand loesen. Ich goss wieder etwas Wasser zu und gab die Zwiebeln hinein. Die Folge war allerdings, dass die Bonbons nicht so fest wurden, wie man es von Bonbons erwartet und ich es auch von Sahnebonbons kenne. Woran es lag, kann ich nicht sagen. Ich schreibe diese Beobachtung aus zwei Gruenden. 1. kann man es vielleicht mit einem anderen Zucker versuchen und 2. sollte man eine kleinere Menge nehmen, das reicht auch zum "Vermanschen;-)".