Gnocchi A La Franca
Zutaten
| 1 | kg | Kartoffel; mehlige Sorte |
|---|---|---|
| 1 | Ei | |
| 1 | Msp. | Backpulver |
| ; Salz | ||
QUELLE Alfred Biolek Meine Rezepte erfasst von: Jürgen Schmadlak | ||
Zubereitung
Die Kartoffel - es muss eine mehligkochende Sorte sein - in der Schale garen, pellen und zu einem sehr glatten Brei zerstampfen oder durch die Kartoffelpresse druecken. Der Kartoffelbrei darf keine Klumpen oder sichtbare Kartoffelstueckchen mehr enthalten.
Ein grosses Brett ganz dick mit Mehl bestreuen, darauf den Kartoffelbrei setzten. Einen Krater in der Mitte eindruecken und das Ei mit dem Backpulver hineingeben. Den Kartoffelteig mit dick bemehlten Haenden vorsichtig durchkneten.
Der Trick dabei ist, die Haende und das Brett immer wieder zu mehlen, so dass auf diese Weise zwar Mehl unter den Teig gemischt wird, aber nur so viel, dass er gerade nicht klebt.
Dann zerteilen und zu etwa 2 cm dicken Rollen formen. Die Rollen in kleine, etwa 3 cm lange Stuecke schneiden und wieder in Mehl wenden. Je weniger Mehl man insgesammt fuer den Teig verwendet, desto lockerer und feiner werden nacher die Gnocchi.
Wer will, drueckt mit einer Gabel noch ein Muster in die Oberflaeche der Kissenaehnlichen Teigstuecke, das macht beim Essen die Gnocchi noch saucenaufnehmewilliger. Italienische Hausfrauen lassen aus diesem Grund die Gnocchi auch leicht ueber ein Reibeisen rollen. Ich tue all das nie.
In einem grossen Topf reichlich Salzwasser aufkochen. Wenn es ganz wild kocht, dann jeweils nur so viele Gnocchi hineinwerfen, dass das Wasser nicht zu kaochen aufhoert.
Die Gnocchi sinken zuerst auf den Boden und sind fertig, wenn sie nach oben kommen.
Die Gnocchi koennen - wie Pasta - mit verschiedenen Saucen gegessen werden. Mir schmecken sie am besten mit Butter und Salbei oder der fixen Tomatensauce. Viele lieben sie auch mit Pesto Genovese