Gebratene Spareribs mit rotem Curry (*)
Zutaten
| 800 | g | Spareribs |
|---|---|---|
| 2 | Knoblauchzehen | |
| 1 | Stück Korianderwurzel | |
| 2 | EL | Sojasauce |
| 3 | Zitronenblätter, evtl. 1/3 mehr; (*) | |
| 2 | Basilikumzweige, Bai Horopa (*), evtl. die Hälfte mehr | |
| 3 | Fingerwurzeln; (*) | |
| 3 | Rote Peperoni | |
| Öl zum Braten | ||
| 2 | EL | Rote Currypaste; (*) |
| 3 | EL | Fischsauce; (*) |
| 3 | Grüne Pfefferkörner, evtl. 1/3 mehr | |
QUELLE Nitaya's Thai Küche Wilhelm Heyne Verlag ISBN 3-453-09099-3 Erfasst: Viviane Kronshage | ||
Zubereitung
(*) Gebratene Spareribs mit rotem Curry - Kua Dung Mhu Pad Prik
Die Spareribs in kleine Stuecke hacken. Den Knoblauch schaelen, mit einem breiten Messer flachdruecken und zusammen mit der geputzten Korianderwurzel fein hacken. Sojasauce, Korianderwurzel und Knoblauch miteinander vermischen und ueber die Spareribs geben. Etwa 1 bis 2 Stunden durchziehen lassen.
Die Zitronenblaetter waschen, trockentupfen und zerkleinern. Die Basilikumzweige waschen, trockentupfen, die Blaetter abzupfen und zerkleinern. Fingerwurzeln und Peperoni waschen, putzen und der Laenge nach in feine Streifen schneiden.
Reichlich Oel in einer Pfanne erhitzen und die Spareribs darin goldbraun braten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Etwas Oel abgiessen. Im restlichen Oel die Currypaste kurz anbraten. Fischsauce und etwas Wasser dazugeben und verruehren. Die Spareribs untermischen.
Fingerwurzeln, Zitronenblaetter, gruene Pfefferkoerner und Peperoni dazugeben, alles miteinander vermischen und etwa 2 bis 3 Minuten koecheln lassen. Mit Basilikum abschmecken.
Anmerkung: Um sich vor Knochensplittern zu schuetzen, sollten Sie die Spareribs vom Metzger in die gewuenschte Laenge saegen lassen.
(*) Zitronenblaetter: Es handelt sich um die Blaetter des KaffirZitronenbaumes. Sie werden frisch in feinste Streifen geschnitten und ueber die Speisen gestreut. Bei Currys werden sie als Ganzes mitgekocht. Diese hocharomatischen Blaetter sind durch nichts zu ersetzen. Sie sind in Asienlaeden frisch im Angebot.
(*) Basilikum: In der thailaendischen Kueche finden drei verschiedene Sorten Verwendung:
BAI HOROPA wird auch ´suesses Basilikum´ genannt und duftet leicht nach Anis. Es kann durch europaeisches Basilikum ersetzt werden, das allerdings nicht so intensiv im Aroma ist.
BAI MANGLAK hat leicht behaarte Blaetter und ist auch unter der Bezeichnung ´weisses Basilikum´ bekannt. Es eignet sich gut fuer Currys und Suppen.
BAI KAPRAU ist das schaerfste und wuerzigste unter den drei Sorten. Man erkennt es an den roetlich-violetten, kraeftigen Stengeln. Huehnerfleisch-Gerichten verleiht es eine besondere Note.
Alle drei Basilikumvarianten sind in gut sortierten Asdienlaeden frisch zu bekommen. man kann sich dort auch die Samen kaufen und das Basilikum selber ziehen.
(*) Krachai: Ihrer Form wegen auch Fingerwurzeln genannt. Gehoeren zur Familie des Ingwers, sind jedoch milder im Geschmack. Vor der Verwendung waschen, putzen und kleinschneiden.
(*) Currypasten: Sie sind die Saeule vieler Thai-Gerichte. Die Muehe, sie selbst herzustellen, lohnt kaum. Als gutes Fertigprodukt werden sie in Rot, Gelb und Gruen angeboten. Beim Dosieren ist Vorsicht geboten, denn sie sind hoellisch scharf.
(*) Fischsauce: Eine Mischung aus fermentierten Anchovis, Wasser und Salz. Diese Sauce ist ein Universalgenie in der Thai-Kueche. Kaum ein Gericht ohne Nam Pla. Der gewoehnungsbeduerftige Geruch verliert sich beim Kochen. Die Fischsauce ersetzt in der thailaendischen Kueche weitgehend das Salz.
| Portionen: | |
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| Autor, Eingegeben oder Gepostet: | Hanns |
| Statistik: | 1 * gemerkt |
| Kategorien: | Fleischgericht Schwein Gewürz Thailand |