Fischsuppe mit rotem Curry und Gemüse
Zutaten
| 150 | g | Blumenkohl |
|---|---|---|
| 150 | g | Chinakohl |
| 100 | g | Rettich |
| 10 | Rote Chilischoten, getrockn. | |
| 1 | l | ; Wasser |
| 1 | EL | Rote Currypaste; (*) |
| 500 | g | Barschfilet |
| 3 | Knoblauchzehen | |
| 6 | mtl. | Rote Thai-Zwiebeln oder Schalotten; (*) |
| 1 | EL | Garnelenpaste; (*) |
| 3 | EL | Tamarindenmus; (*) |
| 2 | EL | Fischsauce; (*) |
| 1 | EL | Palmzucker; (*) |
QUELLE Nitaya's Thai Küche Wilhelm Heyne Verlag ISBN 3-453-09099-3 Erfasst: Viviane Kronshage | ||
Zubereitung
(*) Fischsuppe mit rotem Curry und Gemuese - Gaeng Som Pak Ruam
Blumenkohl waschen und in Roeschen zerteilen. Chinakohl waschen, die Blaetter in 3 bis 4 cm breite Streifen schneiden. Rettich waschen, schaelen und in duenne Scheiben schneiden. Die Chilischoten in etwas Wasser einweichen. Aus dem Wasser nehmen, trockentupfen, aufschneiden und die Kerne entfernen. Das Wasser mit der Currypaste zum Kochen bringen und das Barschfilet darin bei geringer Hitze etwa 10 Minuten ziehen lassen. Die Filets wieder herausheben. Knoblauchzehen und Zwiebeln oder Schalotten schaelen. Zusammen mit den Chilischoten und der Garnelenpaste im Moerser zerstossen oder im Mixer puerieren. Die gegarten Fischfilets dazugeben und untermengen.
Die Fischpaste ins kochende Wasser geben, aufkochen lassen. Tamarindenmus, Fischsauce und Zucker dazugeben und gut verruehren.
Das Gemuese dazugeben, umruehren und noch etwa 8 bis 10 Minuten kochen lassen.
Anmerkung: Den Chinakohl kann man auch durch Mangold oder Pak Soi ersetzen, eine in Asien sehr geschaetzte Kohlart. Pak Soi ist geschmacklich etwas milder als Chinakohl und entwickelt ein leichtes Spinataroma.
(*) Currypasten: Sie sind die Saeule vieler Thai-Gerichte. Die Muehe, sie selbst herzustellen, lohnt kaum. Als gutes Fertigprodukt werden sie in Rot, Gelb und Gruen angeboten. Beim Dosieren ist Vorsicht geboten, denn sie sind hoellisch scharf.
(*) Thai-Knoblauch und -Schalotten: Die thailaendischen Knoblauch- und Schalottensorten sind kleiner und milder im Geschmack als die europaeischen, koennen durch diese jedoch notfalls ersetzt werden. In Oel goldbraun gebratener Knoblauch wird fuer viele Gerichte zum Wuerzen und Abschmecken verwendet.
(*) Zum Kochen werden meist kleine scharfe Wuerzzwiebeln verwendet. Diese roten Zwiebeln haben etwa die Groesse von Schalotten.
(*) Garnelenpaste: Sie wird aus gesalzenen, getrockneten Garnelen hergestellt und zum Wuerzen vieler Speisen verwendet. Als Fertigprodukt in Asienlaeden erhaeltlich.
(*) Tamarinde: Das Fruchtfleisch der Tamarindenschote verleiht Speisen einen angenehm saeuerlichen Geschmack. Tamarinde wird meist in getrocknetem Zustand angeboten. Man muss sie vor Gebrauch in heissem Wasser einweichen, den aufgeloesten Fruchtsaft durch ein Sieb abgiessen. Dosierung je nach Geschmack. Ersatzweise Essig oder Limettensaft.
(*) Fischsauce: Eine Mischung aus fermentierten Anchovis, Wasser und Salz. Diese Sauce ist ein Universalgenie in der Thai-Kueche. Kaum ein Gericht ohne Nam Pla. Der gewoehnungsbeduerftige Geruch verliert sich beim Kochen. Die Fischsauce ersetzt in der thailaendischen Kueche weitgehend das Salz.
(*) Palmzucker: Wird aus den Fruechten spezieller Palmen gewonnen. Der Fruchtsaft wird zu einer dickfluessigen Masse eingekocht und getrocknet. Wird in Thailand als Wuerze verwendet. Ersatz: brauner Rohrzucker.
| Portionen: | |
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| Autor, Eingegeben oder Gepostet: | Olaf |
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| Kategorien: | Suppe Fischgericht Barsch Gemüsegericht Thailand |