Greenpeace hat die Ergebnisse des Greenpeace-Pestitzid-Test 2009 veröffentlicht. Er zeigt dass bei Kirschen und Erdbeeren keine Grenzwerte überschritten wurden. Dennoch stuft Greenpeace 46 Prozent der Kirschproben als "nicht empfehlenswert" ein.
Die Erdbeeren und Kirschen wurden bei den sechs führenden deutschen Supermarktketten und einem Hamburger Obsthändler eingekauft. Die Proben stammen aus konventionellen Anbau und eine der Kirschproben vermutlich aus biologischen Anbau. Insgesamt wurden 28 Erdbeer- und zwölf Kirschproben untersucht.
73 Prozent der Proben waren mit Pestizidrückständen belastet. In diesen Proben fanden sich Rückstände von Pestiziden, die von Greenpeace als besonders gefährlich eingestuft werden.
46 Prozent der Proben wurden als "nicht empfehlenswert" eingestuft. Für diese Einstufung waren chronische Giftwirkungen und Mehrfachbelastungen ausschlaggebend.
36 Prozent der Proben waren mit mehreren Pestiziden gleichzeitig belastet.
Bei nur 27 Prozent der Proben war keine Belastung nachweisbar.
Das Greenpeace Bewertungssystem ergab folgende Einteilung der Proben:
| Empfehlenswert (grün) | 27% |
| Belastet (gelb) | 27% |
| Nicht Empfehlenswert (rot) | 46% |
86 Prozent der aus konventionellen Anbau stammenden Proben waren mit Pestizidrückständen belastet.
64 Prozent der Proben waren mit Pestiziden belastet, denen gefährliche Eigenschaften zugeordnet werden.
79 Prozent der Erdbeeren waren mit mehreren Pestiziden gleichzeitig belastet.
Das Greenpeace Bewertungssystem ergab folgende Einteilung der Proben:
| Empfehlenswert (grün) | 14% |
| Belastet (gelb) | 86% |
| Nicht Empfehlenswert (rot) | 0% |